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244 S. m. 77 sw-Abb., 17 x 24 cm, Broschur

ISBN 978-3-496-01581-9

29,90 € [D]

 

Proportionen und Wahrnehmung in Architektur und Städtebau

Maßsystem, Verhältnis, Analogie

Hrsg.  Andri Gerber, Tibor Joanelly und Oya Atalay Franck
Sofort lieferbar. Erschienen Oktober 2017

Proportionen und ihre Anwendung in der Architektur  

Proportionssysteme dienten seit der Antike als Grundlage des Entwerfens. Architekten und Architekturhistoriker liefern in diesem Band einen Überblick zur Geschichte der Proportionen in der Architektur, zu ihren theoretischen Grundlagen sowie zu ihrer konkreten baulichen Anwendung.

Proportionssysteme wurden zwar im Zuge der Aufklärung zunehmend hinterfragt, doch sie verschwanden nie ganz aus dem Architekturdiskurs. Auch heute erscheint kaum ein Artikel über ein neues Gebäude, der nicht dessen Proportionen lobt oder tadelt. Was aber ist mit Proportionen genau gemeint: ein objektiv anwendbares System von Maßen und Verhältnissen oder ein subjektives und persönliches Gefühl?
Ausgehend von Untersuchungen zur menschlichen Raumwahrnehmung beleuchten die Autor_innen das Verhältnis des Körpers zu seiner Umgebung sowie die Maßsysteme und Ideale, die daraus abgeleitet werden.

Die Herausgeber
Andri Gerber ist Architektur- und Städtebauhistoriker sowie Stadtmetaphorologe. Tibor Joanelly ist Architekt und Architekturpublizist. Beide lehren an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Oya Atalay Franck ist Direktorin der ZAHW, Department Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen.

Die Autor_innen
Benjamin Dillenburger, Zürich; Fabienne Hoelzel, Zürich; Philippe Koch, Winterthur; Lütjens Padmanabhan Architekten, Zürich; Peter Märkli, Zürich; Martin Neukom, Zürich; Werner Oechslin, Einsiedeln; Isabella Pasqualini, Lausanne; Philippe Rahm, Paris; Rainer Schützeichel, Zürich; Jonathan Sergison, Zürich; Martin Tschanz, Zürich

Schlagworte:
Proportionslehre
Raumwahrnehmung
Architekturgeschichte
Architektonische Maße
Entwurfsmethode
Goldener Schnitt

Dies ist alles spannend zu lesen, auch wenn der Begriff der Proportionen und sein Bezug zum übergeordneten Thema manchmal etwas gedehnt und strapaziert werden. Erhellend und erfrischend zugleich ist das Gespräch mit Peter Märkli. Da Märklis Architektur explizit auf Proportionen baut, erzählt er glaubwürdig von seinen ersten Gehversuchen als Student an der ETH Zürich und seinem Interesse für Zahlen, Geometrie und Maßsysteme. Er schildert die Bedeutung der Skizze, des Maßes, der Teilung und der Erfahrung. Er führt uns Leser auf die Baustelle und erläutert uns das Denksystem, das seine Bauten und seine Lehre prägt. Und zwischendurch sagt er einen wunderschönen Satz, der für das gesamte Buch steht: "Doch das ist ja das Schöne an der Welt: dass man hinter allem etwas finden kann."
[Felix Wettstein, werk, bauen + wohnen]  

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

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