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      978-3-7861-1995-1

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384 S. m. 144 Abb., davon 60 farb., u. 16 Farbtaf. m. 17 Abb., 21 x 28 cm, geb

ISBN 978-3-7861-1995-1

SONDERAUSGABE
früher 78,00 € (131,00 sFr)

39,00 € [D]

 
Cécile Lowenthal-Hensel und Jutta Arnold

Wilhelm Hensel 1794-1861. Maler und Porträtist

Ein Beitrag zur Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts

Vergriffen. Erschienen 2004

This biography describes the life of the husband of Fanny Mendelssohn Bartholdy, whose salon in Leipziger Str. 3 was frequented by famous poets, thinkers, singers and musicians, painters, diplomats and court officials. Many of these illustrious guests were portrayed by Hensel in over 1000 portrait drawings.

Die Biographie des Historienmalers und Porträtisten Wilhelm Hensel (1794-1861) beschreibt anschaulich den Lebensweg des Ehemannes von Fanny Mendelssohn Bartholdy, in deren Salon in der Leipziger Str. 3 berühmte Dichter und Denker, Sänger und Musiker, Maler, Diplomaten und Hofbeamte verkehrten.

»Trotz meiner Protestationen hat er mir wieder einen Kranz aufgesetzt, die Leute müssen glauben, ich sey mit einem solchen Möbel geboren«, schrieb Fanny Mendelssohn Bartholdy am 13. Juni 1829 an ihren Bruder Felix über das schöne Porträt, das ihr Verlobter gerade beendet hatte. Zu diesem Zeitpunkt war der 35jährige Hensel bereits Königlicher Hofmaler, hatte einen fünfjährigen Rom-Aufenthalt absolviert und schickte sich an, in die künstlerische Elite Berlins aufzusteigen. Ein erfolgreicher Weg, der dann jäh abbrach, als seine Frau Fanny 1847 starb. Wie Fontane festhielt, hat Hensel nach diesem Schicksalsschlag nie wieder einen Pinsel zur Hand genommen, uns dafür aber mit seinen mehr als 1000 Porträtzeichnungen einen wahren Schatz hinterlassen. Die Biographie des Hofmalers Hensel zeichnet ein lebendiges Bild des reichen geistig-kulturellen Lebens der Stadt Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Hensel fand früh in Schinkel einen Förderer, der ihn zu Arbeiten an dem wiederaufgebauten Schauspielhaus heranzog. Als stets loyaler Untertan des Königshauses organisierte er in den Tagen der Märzrevolution das »Fliegende Künstlerkorps« und wandte sich dann mehr und mehr der Politik zu. Er starb 1861 infolge eines Unfalls.

Die Monografie begeistert durch eine vorzügliche Sprache, die - dabei immer kurzweilig - zahlreiche Zitate aus (teilweise bisher unveröffentlichten) Archivquellen, Briefen, Tagebuchnotizen einflicht, ohne dass man einen Bruch zwischen Darstellung und zeitgenössischen Kommentaren spürt
[Ekaterini Kepetzis, sehepunkte.de 2006]

Kulturgeschichtlich interessierte Leser werden bei beiden Ausgaben (diese und "Europa im Porträt", Anm. d. Verlags) auf ihre Kosten kommen und eine Fülle interessanter Informationen finden.
[Ulf Häder, Journal für Kunstgeschichte]  


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