978-3-7861-2835-9

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560 S. m. 238 sw-Abb., 18×25 cm, Hardcover

ISBN 978-3-7861-2835-9

79,00 € [D]

 

Film | Bild | Emotion

Film und Kunstgeschichte im postkinematografischen Zeitalter

ZOOM. Perspektiven der Moderne
Band 7
Hrsg.  Marcus Stiglegger und Christoph Wagner
Sofort lieferbar. Erschienen September 2021

Programmatisches Werk zur Verbindung von Film- und Kunstgeschichte  

Das Verschmelzen der Betrachter:innen mit der filmischen Welt, ihr Eintauchen in die filmisch vermittelte Fiktion, stellt besondere Anforderungen an Beschreibungs- und Analysekategorien. Der Band stellt neue Forschungsansätze und Theorien aus dem Spannungsfeld von Filmwissenschaft und Kunstgeschichte, Film- und Psychoanalyse vor.

Renommierte Wissenschaftler:innen untersuchen, wie bewegte Bilder Emotionen bei ihren Betrachtern erzeugen und mit welchen filmischen Mitteln Emotionen auf die Leinwand gebannt werden – seien es Liebe und Zuneigung, Wut und Zorn oder Angst und Ekel. Daneben geht es um die Bedingungen von Emotionalität beim Betrachten von Filmen. Der Band stellt neue Forschungsansätze und Theorien aus dem Spannungsfeld von Filmwissenschaft und Kunstgeschichte, Film- und Psychoanalyse sowie der klassischen und der Postkinematografie vor und umfasst dabei eine historische Perspektive von der Frühzeit des Mediums bis hin zu aktuellsten Tendenzen.

Mit Beiträgen von
Dirk Blothner, Michael Braun, Gerald Dagit, Dominic E. Delarue, Thomas Elsaesser, Nina Gerlach, Toru Ito, Andreas Hamburger, Susanne Kappesser, Henry Keazor, Marcus S. Kleiner, Gertrud Koch, Thomas Koebner, Michael Lüthy, Jürgen Müller, Lothar Mikos, Kai Naumann, Ivo Ritzer, Lioba Schlösser, Norbert Schmitz, Gerhard Schneider, Anke Steinborn, Marcus Stiglegger, Sara Tröster Klemm, Dario Vidojkovic, Christoph Wagner und Ralf Zwiebel.

Die Herausgeber
Marcus Stiglegger ist Professor für Filmästhetik, Filmgeschichte und Medientheorie. Zahlreiche Beiträge zu Filmgeschichte und Filmtheorie, 2015 Auszeichnung mit dem Goldenen Monaco der Universität Siegen für seinen filmanalytischen Ansatz. Mitbegründer des Mannheimer Arbeitskreises Filmpsychoanalyse.
Christoph Wagner ist Professor auf dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Universität Regensburg und hat das filmwissenschaftliche Schwerpunktprogramm ZOOM zu Film und Kunstgeschichte etabliert. Forschungen zum Bauhaus und zur Kunst der Moderne. Gewähltes Mitglied der Academia Europaea (London).

Schlagworte
Filmgeschichte, Kunstgeschichte, Kinematografie, Filmanalyse, Psychoanalyse, Emotionen, Emotionsforschung, Immersion; Netflix, Youtube, Instagram; Filme, Serien, Videoclips, Videokunst, Installation, Internetformate.

Die Vielfalt der Themen in den genannten 27 Beiträgen, die sich überwiegend auf den Aspekt der Emotion in Film und Bild beziehen, ist beeindruckend. Die Erkenntnisse verbinden sich zu einem lockeren Netz, in dem wissenschaftlich stabil und inhaltlich nachvollziehbar die Bereiche Filmgeschichte, Kunstgeschichte und Psychologie miteinander verknüpft sind. Der zeitliche Bogen reicht dabei von der frühen Filmgeschichte bis in die Gegenwart. Das Herausgeberduo hat bei den Autorinnen und Autoren eine gute Auswahl getroffen. Ihre Kompetenz ist ausnahmslos spürbar.
[Hans Helmut Prinzler, http://hhprinzler.de/filmbuecher/film-bild-emotion]  

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