Politische Ikonologie. Bildkritik nach Martin Warnke

Hrsg. Jörg Probst

Politische Konflikte werden durch Bilder dokumentiert, können aber auch von diesen ausgelöst werden. Es gibt Bilder der Macht, aber auch die Macht der Bilder. Die Geschichte des politischen Bildes ist immer auch eine Geschichte der Politik des Bildes. Der Band ist eine Einführung in die politische Ikonografie nach Martin Warnke (1937–2019) und entwirft eine politische Ikonologie des 21. Jahrhunderts.

Mehr zum Buch

Politische Ikonologie




Unsere Aktuellen Empfehlungen

Charlotte Mende

Alessandro Magnasco (1667-1749)

Der italienische Maler Alessandro Magnasco (1667–1749) stellte in seinen Religionsbildern so unterschiedliche Glaubensgemeinschaften wie die der Juden, Christen, Quäker und Paganen dar. Die Autorin untersucht die Inspirationsquellen seiner Bilder, die Rolle der damaligen Sammler und welche Riten mit welcher Motivation Bildwürdigkeit erlangten.

DETAILS »

 
Pavla Ralcheva

Wandelbare Bildträger

Gegenstand des Buches sind klappbare Tafelgemälde aus dem 15. Jahrhundert, die ihrem ursprünglichen Kontext entrissen wurden. Hinsichtlich ihrer Funktion als schließbare Einheiten werden die Werke hier erstmals kunsthistorisch analysiert. Dabei geht es sowohl um den historischen Kontext als auch um die Medienspezifik des jeweiligen klappbaren Werkes.

DETAILS »

 
Lisa Hackmann

Paul Delaroche — Das Phänomen globaler Berühmtheit im 19. Jahrhundert

Das Buch beleuchtet das Phänomen der außergewöhnlichen Berühmtheit des Historienmalers Paul Delaroche (1797–1856) in Europa und jenseits des Atlantiks. Mit dem Bürgertum als neuer Käuferschicht kam es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer rasanten Expansion und Internationalisierung des Kunstmarkts, der Kunstöffentlichkeit und der Kunstkritik.

DETAILS »