Christin Ruppio: Karl Ernst Osthaus und der Hohenhof in Hagen

Ein Modell kultureller Vermittlung

Karl Ernst Osthaus ließ den Hohenhof in Hagen (heute Teil des Osthaus Museums Hagen) 1906–08 als Gesamtkunstwerk von Henry van de Velde erbauen. Der Hohenhof war Wohnsitz der Familie Osthaus und Knotenpunkt eines Moderne-Netzwerkes. Christin Ruppio analysiert ihn als programmatischen Bau, in dem die Ideale der Reformbewegungen vorgelebt wurden.

Mehr zum Buch

Karl Ernst Osthaus und der Hohenhof in Hagen




Unsere Aktuellen Empfehlungen

Einverleibungen

Einverleibungen sind allgegenwärtig: bei der Nahrungsaufnahme, aber auch symbolisch in Form von Bücherwissen und Bilderwelten oder gewaltsam und räuberisch, wenn es um territoriale Übernahmen und Annexionen geht. In dem Band werden Phänomene der Einverleibung von der altägyptischen Hochkultur über das europäische Mittelalter bis zur Gegenwart betrachtet.

DETAILS »

 
Antonia Putzger

Kult und Kunst – Kopie und Original

In der Frühen Neuzeit gelangten viele sakrale Bilder aus Kirchenräumen in höfischen Besitz. Am vormaligen Aufstellungsort wurden einige von ihnen durch Kopien ersetzt. Anhand von Altarbildern Rogier van der Weydens, Jan van Eycks und Albrecht Dürers untersucht Antonia Putzger die Bedeutung der Substitution sowie des Ortswechsels dieser Werke.

DETAILS »

 
Klaus E. Müller

Magie

Magie, bislang als rudimentäre und lediglich im Ansatz religiöse Form der Vorstellungsbildung und Praxis gesehen, wird hier erstmals als eigenständiges System von Strukturprinzipien verstanden, die das Denken aller Menschen, überall und zu jeder Zeit, quasi gesetzesförmig bestimmen.

DETAILS »