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268 S. m. 42 s-w-Abb. u. 16 Farbtafeln m. 24 Abb., 17 x 24 cm, Br

ISBN 978-3-496-01388-4

49,00 € [D] | 63,10 SFR [CH]

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Anneliese Plaga

Sprachbilder als Kunst

Friedrich Nietzsche in den Bildwelten von Edvard Munch und Giorgio de Chirico

Vergriffen. Erschienen März 2008

Friedrich Nietzsche hat mit seiner philosophischen Kunstprosa Bildthemen und Bildsprache von Edvard Munch und Giorgio de Chirico maßgeblich geprägt. Anneliese Plaga veranschaulicht erstmals die Übertragung philosophischer Sprachbilder von Nietzsche in die Kunst.

Friedrich Nietzsche war um 1900 als revolutionärer Denker, Kulturkritiker und Sprachartist eine Schlüsselfigur für Künstler, die in seinen Werken nach Antworten auf ihre existenziellen Fragen suchten. In Einzelanalysen repräsentativer Werke legt Anneliese Plaga dar, wie zentrale Motive seines Denkens sowohl die Themenwahl als auch die Bildgestaltung von Edvard Munch und Giorgio de Chirico geprägt haben. Dem schließt sich vor einer breiten Folie von Nietzsche-Texten ein systematischer Vergleich von Kunsttheorie, Themenwahl und Bildsprache beider Maler an. Sowohl Munch als auch de Chirico identifizierten sich mit Nietzsche. Geleitet von seinen philosophischen und kunsttheoretischen Überlegungen haben beide Maler die Irritationen der Moderne gestaltet. Während Munch Angst, problematische Geschlechterbeziehungen und die Sehnsucht nach einem gesunden Leib thematisierte, suchte de Chirico Chaos und Labyrinth des Daseins in paradoxen Schatten, irrationalen Perspektiven und abschüssigen Bühnen Ausdruck zu verleihen. Nietzsche hat die Kunst als Stimulans und Ermöglicherin des Lebens gefeiert. Munch und de Chirico haben seine wirkungsreichen Sprachbilder in ihrer jeweiligen Bildsprache neu interpretiert.

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