978-3-87157-237-1

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480 S. m. 320 Abb., davon 91 farbig, 21 × 28 cm, geb.

ISBN 978-3-87157-237-1

99,00 € [D]

 
Katrin Dyballa

Georg Pencz

Künstler zu Nürnberg

Sofort lieferbar. Erschienen März 2015

Einer der drei »Gottlosen Maler« von Nürnberg  

Als einer der drei »Gottlosen Maler von Nürnberg« wurde Georg Pencz aufgrund von freigeistigen Ansichten 1521 aus der Reichsstadt verbannt. Doch ihm gelang nicht nur die Rückkehr, sondern er stieg nach dem Tod Albrecht Dürers zum führenden Künstler Nürnbergs auf. Monografie zu zentralen Fragen in Leben und OEuvre, die zudem einen Werkkatalog der Gemälde und erstmalig auch der Zeichnungen umfasst.

Mit seiner hochgelobten Kunstfertigkeit stellte Georg Pencz sich in die Dienste der Ratsherren und bediente die aufstrebende Bürgerschicht, die nach neuen Repräsentationsformen im Porträt verlangte. Aber auch als Maler von religiösen und mythologischen Sujets und als Kupferstecher war Pencz gefragt. Hier ist er als einer der »Nürnberger Kleinmeister« bekannt, die im Kleinen meisterliche Grafiken hervorbrachten. Pencz hin terließ ein mannigfaltiges, heute jedoch schwer fassbares und weit verstreutes OEuvre. Insbesondere die Forschungsthesen über Italienaufenthalte und eine stilistische Abhängigkeit von den Italienern galt es kritisch zu hinterfragen. In wechselseitiger Argumentation führte dies zur Klärung der Künstlerbiografie, und zugleich wurde der Blick frei auf das Originäre von Penzc‘ Stil und seine Leistungen, die ihn als Maler so erfolgreich werden ließen. Ein Werkkatalog, in den die Ergebnisse gemäldetechnologischer Untersuchungen eingeflossen sind, beschließt die Arbeit und vermittelt so die Bandbreite seines künstlerischen Schaffens.

Die Autorin
Katrin Dyballa studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie, Geschichte und Wirtschaftswissenschaften in Erlangen und Rom. Promotion bei Professor Dr. Jochen Sander in Frankfurt am Main. Wissenschaftliches Volontariat bei den Staatlichen Museen in Berlin.

Abschließend ist die profunde Forschungsleistung hervorzuheben, welche der zweckmäßig nach Werkgruppen gegliederte Katalogteil darstellt. Die Akribie und Ausdauer, mit welcher unter Einbeziehung neuer kunsttechnologischer Befunde die einzelnen Werke aufgearbeitet und für künftige Auseinandersetzungen mit Pencz' Œuvre bereitgestellt wurden, verdienen größte Anerkennung.
[Sebastian Schmidt, Kunstchronik]

Wer war Georg Pencz? Das fragt die vorliegende Publikation, fragen sicherlich auch viele kunstinteressierte Leserinnen und Leser. Der Meister aus Nürnberg zählt zu den großen Unbekannten der Kunstgeschichte. Völlig zu Unrecht, wie Katrin Dyballa befindet! Um diesem Manko abzuhelfen, legt sie einen prachtvoll-opulenten Bildband vor, das Porträt eines ausgesprochen vielseitigen Künstlers.
[Ulrike Schuster, Portal Kunstgeschichte]

This richly illustrated and handsomely produced volume is another in the distinguished series from Deutscher Kunstverlag, following milestone monographs, catalogues with documents about German painters: (...). Dyballa has given us the reference work on Pencz as painter and draughtsman.
[Larry Silver, Historians of Netherlandish Art]

Eine höchst spannende, stark differenzierende Künstlerbiografie von Georg Pencz, (...). Hier wird das mannigfaltige, weit verstreute Oeuvre des vielseitigen Künstlers sachkundig vorgestellt, erläutert und in den Gesamtkontext eingeordnet.
[Vision: Schweizerische Hochschulzeitung]

Kurzum: Georg Pencz, der bisher als einer der Nürnberger Kleinmeister im Schatten Dürers und der "drei Hanse" (...) galt, gewinnt dank dieser überaus peniblen Erforschung eine bemerkenswerte eigene Statur.
[Peter Dittmar, Kunst und Auktionen]

Dyballas Studie setzt dem zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Maler, Zeichner und Grafiker mit ihrer Monografie ein Denkmal, das über die sorgfältige Rekonstruktion des künstlerischen Œuvres hinaus unser Wissen über die Kunststadt Nürnberg nach Dürer erweitert.
[Arsprototo]  

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