978-3-7861-2719-2

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336 S. m. 43 Farb- u. 166 sw-Abb., 18 x 25 cm, Hardcover

ISBN 978-3-7861-2719-2

69,00 € [D] | 88,80 SFR [CH]

 

Die Quadratur des Raumes

Bildmedien der Architektur in Neuzeit und Moderne

ZOOM. PERSPEKTIVEN DER MODERNE
Band 3
Herausgegeben von Christoph Wagner
Hrsg.  Monika Melters und Christoph Wagner
Sofort lieferbar. Erschienen Dezember 2016

Kein Gebäude entsteht ohne Skizze und Bauplan, und Stiche oder Fotografien prägen unsere Wahrnehmung von Bauwerken. Seit Erfindung des Bild- und Buchdruckes sind deren mediale Präsenz und Vermittlungscharakter untrennbar mit der Architektur verbunden.

Medien sind jedoch keine neutralen Übermittler oder Verstärker von Inhalten, sondern konstruieren den Sinn der Inhalte mit. Mitunter erzeugen sie erst die Kommunikation und damit die Botschaft. Diesen Bezug am Beispiel der Architekturzeichnung und ihrer Hierarchisierung in eine objektiv-wissenschaftliche Plan- und eine nur populär-
perspektivische Bilddarstellung zu präzisieren, ist Ziel dieses Buches. Denn auch unsere Wahrnehmung von Architektur über Medien unterliegt einer historischen Prägung. Hierzu gehört etwa die Vorstellung, der Entwurfsvorgang sei ein wissenschaftlich objektivierbarer Prozess, der sich unmittelbar in der Maßstäblichkeit geometrischer Grund- und Aufrisse niederschlage. Diese Einschätzung hat sich parallel zu einem an Objektivität orientierten Wissenschaftsverständnis herausgebildet. Beiträge aus den Blickwinkeln der Architektur-, Medien- und Bildgeschichte rücken die Bildmedien der Architektur – von Alberti bis El Lissitzky – in den Kontext einer historischen Medienforschung.

Mit Beiträgen von
Sebastian Fitzner, Klaus Güthlein, Hans W. Hubert, Julian Jachmann, Astrid Lang, Monika Melters, Andreas Nierhaus, Klaus Jan Philipp, Robin Rehm, Christiane Salge, Hans Schüller, Daniela Stöppel, Christoph Wagner und Tobias Zervosen

Die Herausgeber
Monika Melters ist Privatdozentin am Lehrstuhl für Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design der TU München, Leiterin des DFG-Netzwerks »Schnittstelle Bild. Architekturgeschichte und Bildkritik im Dialog«, freie Mitarbeiterin am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und freie Kuratorin. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Historische Bild- und Medienforschung, Erinnerungs- und Denkmalkultur, höfische Architektur, Architekturtheorie und -publizistik, Fotografiegeschichte.
Christoph Wagner ist Professor auf dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte der frühen Neuzeit und der Moderne an der Universität Regensburg, gewähltes Mitglied der Academia Europaea (London),und des Elitenetzwerks Bayern. Forschungsschwerpunkte: Malerei und Kunsttheorie der Neuzeit und der Moderne, Bauhaus, Verhältnis von Kunst und Naturwissenschaften, empirische Ästhetik.

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe


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